Entscheide mit, ob die Seminararbeit weitergeht

 

Entscheide mit, ob ich in 2023 noch Seminare anbieten werde.

Was zweieinhalb Jahre Corona nicht schafften, bewirkte nun in diesem Jahr anscheinend der Krieg in der Ukraine und die dadurch verstärkte Inflation. Manche Menschen bekamen sie durch die Pleite Ihrer Energieversorger schnell zu spüren und sahen sich zu Einsparungen veranlasst. Andere sparen, weil sie verunsichert sind und nicht wissen, was auf sie zukommen. Sie sind verunsichert durch immer wieder neue Infos und manchmal Worst-Case-Szenarien aus Medien und Politik. War es vorher Corona, womit man die Gesellschaft in Atem hielt, ist es nun die Energiekrise.

Die Auswirkung für mich:
Seit dem Frühjahr fanden von sechs geplanten Präsenz-Seminaren nur eines statt. Dabei war es bei den ausgefallenen Seminaren anscheinend egal, ob es eine Fortbildung, ein Themen-Seminar oder Stille Tage waren. Das Anmeldeverhalten blieb ähnlich. Es gab meist nur zwischen 1 – 3 Interessenten. Und das ist sowohl für die Häuser, mit denen ich zusammen arbeite und die die Räume zur Verfügung zu stellen, als auch für mich als Seminarleiter zu wenig.

Wenn von allen geplanten Seminaren im Jahr eines oder zwei nicht stattfinden, kann ich das gut kompensieren. Nicht kompensieren kann ich es, wenn auf Dauer über die Hälfte der Seminare ausfallen. Und in dieser Situation bin ich nun. 

Für alle in diesem Jahr noch geplanten Seminare habe ich aktuell nur 1 – 2 Anmeldungen. Das bedeutet für mich: Ich kann von diesem Arbeitszweig nicht mehr leben. Ich muss mir neben meiner Coaching-Arbeit eine andere Arbeit, wie eine Teilzeit-Anstellung suchen. Doch als Konsequenz kann ich dann nicht mehr Seminare an Wochenenden oder in den Ferien anbieten. Meinen Urlaub brauche ich dann selbst zur Erholung. Termine kann ich nicht mehr frei wählen und planen.

Ich stehe vor der Herausforderung zu entscheiden: Beende ich die Präsenz-Seminar-Arbeit?

Gott hat mir keine Antwort auf diese Frage gegeben, nur, dass ER MICH FÜHREN WIRD. Also habe ich beschlossen, dir meine Situation offen zu legen und die, die mit mir und meiner Arbeit verbunden sind, mitentscheiden zu lassen, ob ich weiter Seminare, Fortbildungen und Stille Tage anbieten werde.

Und so kannst du mitentscheiden, ob die Seminararbeit weiter geht:

 

1.  Wenn dich eines der nachfolgenden Themen anspricht, melde dich
bis 11. September für eines der folgenden Seminare verbindlich an.

23. – 25. September 2022
Deine Liebe sagt mir, WER ICH BIN – Auf die Stille hören mit Meditativem Malen

Hilft bei:
• Minderwert  • Sehnsucht, die eigene Stärke, Schönheit, Würde & Wert zu sehen  • Sehnsucht der eigenen Berufung auf die Spur zu kommen  • Interesse, das Meditative Malen als heilsame Begegnung mit Gott kennen zu lernen

 

29. – 30. Oktober 2022
Refresher- & Schnupperkurs für Anleiter in Meditativem Malen

Du gewinnst: • Freude, Motivation & Sicherheit, das Meditative Malen wieder anzubieten   • Sicherheit, ob du an der Ausbildung in Meditativem Malen teilnehmen möchtest

 

07. – 11. November 2022
Stille Tage im Allgäu – Ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin

Schenkt: • Sonne und Entfliehen der Hochnebeldecke  •  Gottes Wirken im eigenen Leben sehen  • Neues Vertrauen in Gott • Kennenlernen von verschiedenen Meditationsformen für den Alltag

 

2.  Leite meine Angebote an mögliche Interessierte weiter.

 

3. Buche frühzeitig bis Ende des Jahres die Seminare in 2023, die hoffentlich demnächst erscheinen werden.
So dass ich sehen kann:

Es gibt Menschen, die diese Seminare wollen und buchen.
Diese Arbeit soll weiter gehen!

 

4.  Vielleicht willst du auch für mich und meine Arbeit beten?

Im Moment fehlt mir jegliche Kraft und Motivation die Seminare 2023 online zu stellen, ja überhaupt weiter zu machen.

Dazu war das Jahr 2022 zu enttäuschend und auslaugend: die vielen persönlichen Einladungen und Aktionen, auf die ich keine Resonanz erhielt; das Verwirklichen von Wunsch-Seminaren, die dann nicht gebucht wurden; das gemeinsam neue Termine suchen für Seminare, wenn Teilnehmer zu einem Zeitpunkt nicht konnten, das neu Ausschreiben und Werben, um dann festzustellen, angemeldete TN springen ab, beim neuen Termin finden sich auch nicht genügend Teilnehmer;

Ich habe keine Kraft und Motivation mehr ein weiteres Jahr vergeblich zu arbeiten.
Woher kommt das? Zwei Drittel der Seminararbeit besteht aus Planung, Organisation, Online-Stellen der Seminarausschreibung, wiederholter Werbung, Kommunikation mit Interessenten, Info-Briefen, Rechnungserstellung, …
Das sind ca. 20 – 40 h Arbeitszeit pro Seminar, für die ich erstmal kein Geld erhalte. Das Seminar danach ist dann nur der kleine Rest an Arbeitszeit. Wenn es genügend Teilnehmer hat und ich diese Zeit erleben darf, wie Gott wirkt, freisetzt, heilt, Menschen aufblühen, dann bin ich für meine Mühen belohnt.

 

Vielleicht denkst du?
Ach, wäre das schade, wenn diese Seminare nicht mehr angeboten werden. Ich würde gerne, dass die Seminararbeit weitergeht, um wenn es passt, mal dieses oder jenes Seminar zu machen. Ich schreibe Andrea Kreuzer, dass Sie nicht aufhören soll.

Bitte unterlasse diesmal eine Rückmeldung dieser Art. Positive Absichtsbekundungen bekomme ich seit Jahren. Und ich habe mich über jede einzelne gefreut. Und jede Einzelne war eine wunderschöne Ermutigung. Herzlichen DANK!!!

Was nun für mich hilfreich und entscheidend ist, ist die Tat.

Ich möchte einfach feststellen können: Braucht mein eingeschlagener Weg eine Veränderung? Ist es Zeit, die Seminararbeit zu beenden bzw. auf einige wenige zu reduzieren und wenn welche? Daher die Bitte um Anmeldung bis 11. September und für 2023 bis Ende 2022.

Letztens hörte ich in einem Gottesdienst folgende weise Einsicht des deutschen Philosophen G.W.F. Hegel:

Die Wahrheit der Absicht, liegt in der Tat.

Der Moderator sagte dann: Ich kann mir noch so viel wünschen oder vornehmen, ich kann noch so viel träumen oder für gut befinden – wenn ich nicht beginne, wird es nicht Gestalt annehmen. Alles beginnt mit dem ersten Schritt.

Ob du nun langgehegte Seminarwünsche, Fortbildungen oder deine Sehnsucht nach einer Auszeit mit Gott umsetzen und mich in meiner Seminararbeit unterstützen wirst oder ob du andere Träume und Wünsche auf dem Herzen hast, ich wünsche dir den Mut, deine Absicht Tat werden zu lassen und es dann Gott zu überlassen, ob deine Saat aufgeht oder nicht. Und damit dass gelingt, wünsche ich dir und mir Angstfreiheit und eine tiefe Gelassenheit.

Ich wünsche dir und mir, dass wir uns nicht vom Zeitgeist der Angst und Kontrolle anstecken oder beeinflussen lassen. Angstfreiheit und Gelassenheit bedeuten für mich nicht, dass ich keine Angst mehr verspüre. Sei es meine oder die der Menschen um mich herum. Es bedeutet für mich, dass ich vertraue, dass egal, was passiert: Gott meint es gut mit mir. Er wird mir alles, auch das Böseste oder Herausforderndste, zum Besten dienen lassen. Ich muss weder alles machen, noch alles lassen. Ich darf auf Gott lauschen, handeln und mich in dem, was ich tue, getrost seiner Führung und Weisheit überlassen.

Andrea Kreuzer