Möchten Sie die Kraft des Meditativen Malens erleben? Dann sehen Sie sich die nachfolgenden Bilder an. Sie entstanden, als Menschen mit ihrer Enge, ihrem Druck oder ihrer Last im Meditativem Malen spielerisch kreativ Gott begegneten.
Vielleicht kennen Sie das? Zur Ruhe kommen, Lasten wirklich abgeben und hören, was Gott mir zu sagen hat, ist manchmal gar nicht so leicht. Wir sind so angespannt und in den uns typischen Überlebens-Mustern, wie wir versuchen Krisen oder Herausforderungen zu bewältigen, dass wir zwar um Gott und sein Hilfsangebot wissen, es aber in unserem Herzen nicht ankommt. Innerlich schreien wir zu IHM um Hilfe, doch manchmal ist unser Körper, unsere Atmung, unsere Seele so erstarrt oder so im Kampf- oder Fluchtmodus, dass wir IHN nicht wahrnehmen können.
Wie in solch einer Situation Meditatives Malen helfen kann, zeigt diese Bilderserie einer Freundin.
Ihre Mutter war gestorben. Wie sollte es mit dem Vater, der eine Autostunde entfernt wohnte und pflegebedürftig war, aber in kein Heim wollte, weitergehen? Und dann war da noch die Gemeindesituation, für die sie sich wünschte, dass es vorwärts ging. Als Leitung fühlte sie sich dafür verantwortlich. Neben dem Mutter und Ehefrau-Sein sein, forderte sie noch ihr Beruf, in dem Leistung und starke Nerven gefragt waren. Es war einfach zu viel, was da zusammenkam.
In ihrer Not unter all den Lasten zusammenzubrechen, griff sie zu den Farben. Sie hatte die Ausbildung zur Kursleitung in Meditativem Malen gemacht. Am Morgen war ihr der Vers in der Losung “Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid” begegnet. Das hatte sie angesprochen, doch ihr Herz hatte sich trotz Verheißung, dass Gott sie erquicken möchte, noch beladen angefühlt. Sie wusste, es war Zeit, das, was sie beschwerte malerisch auszudrücken und Gott und seiner Zusage im Malen zu begegnen.
Sie malte, wie es ihr ging. Sie malte die Last, die sie schleppte, den Karren mit Steinen, den sie zog. Vor ihr die Dunkelheit, die Schwere, die Trauer, das nicht Wissen, wie geht es weiter.
Und sie malte, wie sie gerade Gott empfand: Als jemanden, der ihr die Steine in den Karren gelegt hatte. Als jemanden der ihr diese Lasten auferlegt hatte. Ja, der sogar noch mehr Steine in der Hand hatte.
Als Nächstes kam sie der Aufforderung Jesu nach ihre Lasten bei ihm abzulegen.
Das tat schon mal gut. Sie musste sich nicht mehr so grau und schwer wie die Steine malen. Doch der Karren der Verantwortung und das Gefühl die Dinge bewegen, ordnen, Lösungen finden müssen, … war immer noch da. Und das sagte sie Jesus.
Da hörte sie Jesu leise Stimme: Lass mich den Karren schieben. Gib mir die Verantwortung. Du musst es nicht aus dir heraus machen. Du musst die Sachen nicht alleine bewältigen. Du musst nur mit mir verbunden sein. Klettere in den Karren und lass dich von mir schieben!
Und sie tut es. Sie malt, wie sie im Karren sitzt und während sie so malt, erinnert das Bild sie an Gott, den Papa, der einen Kinderwagen schiebt. Staunend begreift ihr Herz: Wow, Gott! Ich darf dein Kind sein! Das habe ich ganz vergessen!
Für mich sind es immer heilige Momente, wenn Menschen im Meditativem Malen ihre Bilder mit mir und den anderen Teilnehmern teilen. Meist werde ich nicht nur durch mein eigenes Bild, sondern auch durch das, was Gott anderen schenkte, beschenkt.
Das Geschenk, wenn wir meditativ malen, ist emotionales Erleben & Begreifen von dem, was Gott tut!
Andrea Kreuzer
Warum im Meditativem Malen Wahrheiten ins Herz rutschen und Menschen stabilisiert,
Wann spüren Sie, dass Gott Sie tröstet, ermutigt, die Augen öffnet?
Vielleicht möchten Sie mal eine neue Art der Gottesbegegnung ausprobieren oder sich diese Art der kreativen malerischen Begegnung mit Gott wieder gönnen?
Vielleicht möchten Sie erleben, wie Sie mit Körperübungen und Körpergebet aus der momentanen Lähmung oder dem Flucht- oder Kampfmodus herauskommen und bei Gott ankommen können?
Dann freue ich mich, wenn Sie bei einem der Kurse dabei sind.